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Geopark Kyffhäuser - Mountainbiketour Kalibergbau

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Einleitung

Die Tour des GeoParks Kalibergbau ist laut Broschüre als Autotour ausgewiesen, ist aber meines Erachtens problemlos mit dem Fahrrad zu schaffen. Man kann die Tour als Rundweg abfahren, wenn man in Kauf nimmt, auch mal 2 Strecken auf der Landstraße zu fahren, oder man kann die Tour auf sicheren Radwegen abfahren, muss dann aber An- und Abfahrt auf gleicher Strecke in Kauf nehmen. Ich habe keinen Kilometerzähler am Fahrrad, aber beide Touren sind ca. 35 km lang, und damit bequem an einem Tag zu schaffen.

Wichtiger Hinweis:
Der GeoPfad Kalibergbau ist zwar in der Broschüre als Autorundtour ausgewiesen (mit Karte), ist aber in vielen Teilen noch nicht für die Besichtigung geeignet, weil weder die Zufahrtswege richtig ausgebaut und ausgeschildert sind, noch Hinweistafeln aufgestellt sind. Das betrifft insbesondere die Schächte Berka, Hachelbich und Schacht VI. Ich habe trotzdem schon mal die Tour abgefahren, weil es sicher ganz interessant zu sehen ist, wie sieht eine Landschaft aus, wenn der Bergbau ganz (Berka und Hachelbich) oder teilweise Schacht I (Industrie Steinsalz und Besucherbergwerk) und V (Einbringen von Versatzmaterial) eingestellt wurde.

Tourbeschreibung

Start meiner Radtour ist am Hauptbahnhof in Sondershausen. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn man kann mit dem Zug anreisen, mit PKW und aufgesetzten Fahrrädern findet man am Bahnhof einen Parkplatz und der Fahrradverleih der FAU in der August-Bebel-Straße 27 ist nur ca. 400 m entfernt.

Hauptbahnhof   FAU-Radwanderzentrum

Schon von hier aus sieht man das erste Ziel der Tour, das Technische Denkmal Schacht II. Gleich am Hauptbahnhof geht am ein kleiner Fußweg (80 m) zum Stadtweg Richtung Frauenberg. Ab jetzt geht es die ca. 300 m über die Bahnbrücke bis zum Schacht II (Petersen-Schacht).

Nach der Besichtigung geht es auf dem Stadtweg hinauf nach Jechaburg. Hier benötigt man wegen des Berges eine gute Gangschaltung. Wir richten uns jetzt nach dem Wegweiser Barbarossaweg (Weißes Kreuz auf schwarzem Untergrund) und biegen bald nach rechts ab. Links vorbei an einem Wasserwerk geht es jetzt steil hinauf zum Frauenberg. Hier wird man sein Mountainbike auch mal ein Stück schieben müssen. Auf dem Plateau hat man einen bombigen Ausblick auf die Stadt und vor allem auf das Gewerbegebiet Schachtstraße mit seiner riesigen Haldenanlage und einem Blick bis fast nach Nordhausen.





In den nachfolgenden Bildern sehen Sie dann Detailauszüge.

17.07.05Gewerbegebiet Schachtstraße Großfurra/Sondershausen 2 17.07.05Gewerbegebiet Schachtstraße Großfurra/Sondershausen 3 17.07.05Gewerbegebiet Schachtstraße Großfurra/Sondershausen 4 17.07.05Gewerbegebiet Schachtstraße Großfurra/Sondershausen 1


Die Bilder der Schachtanlagen von Sondershausen gibt es hier: Schachtanlagen

Nach diesen schönen Panoramabildern geht es jetzt auf dem Rittweg (Wegweiser Barbarossaweg) Richtung Strausberg immer geradeaus weiter bis der erster Wegweiser nach rechts in Richtung Großfurra zeigt (Großfurrarundweg Gelbes Kreuz auf weißem Untergrund). Durch den so genannten Gillingsweg geht es jetzt bergab nach Großfurra.

In Großfurra hat man jetzt unter anderem auch die Möglichkeit ein Freibad, eine alte Burg oder ein Eiscafe zu besuchen.

In Großfurra geht es bis Ortsmitte und dort erst links, dann nach rechts durch die Bahnhofstraße zum Bahnhof Großfurra. Über die Schrankenanlage hinweg geht es jetzt auf einem Fahrradweg durch die Schachtstraße. Bald schon kündet die rechtsbefindliche alte Seilscheibe, dass man sich in einem Bergbaugebiet befindet.

Schacht VI   Bilder von
Herrn Hans-Jürgen Schmidt.
  Grabstein Schacht VI


Blick von der Kalihalde auf den nicht mehr existierenden Schacht VI (Nesse-Schacht)

Vorbei an Schacht V, Dr. Esser-Schacht, (Bilder und Informationen in meiner o.g. Seite Schachtanlagen) geht es weiter durch das Gewerbegebiet Schachtstraße zum Schacht I (Brüggmann-Schacht), mit dem Erlebnisbergwerk. Bevor es aber zur Seilfahrt geht, werden erst noch die interessanten Außenanlagen mit Bergbauloks, historischer Dampffördermaschine (Technisches Denkmal) und mehr, besichtigt. Anmeldung, Seilfahrten (Zeiten) usw. unter www.erlebnisbergwerk.com.
Tipp:
Das Erlebnisbergwerk bietet nicht nur tiefe Einblicke in die Technik des Kalibergbaus, sondern es bestehen auch Möglichkeiten des Kahn fahrens (Spreewaldkähne), Kegelns, Mountainbike fahren, Konzerte und sogar Trauungen wurden schon durchgeführt.

Nach erfolgter Seilfahrt geht es auf dem Fahrradweg der Schachtstraße weiter. An einer weiteren Seilscheibe mit Gedenkstein vorbei überqueren wir die B 4 und fahren auf dem Fahrradweg Richtung Innenstadt. Am "Kreisel" halten wir uns links auf dem Fahrradweg und fahren in der Hospitalstraße Richtung Bad Frankenhausen. Am Krankenhaus an der Fußgängerampel wechseln wir die Fahrbahnseite, weil dort der Fahrradweg weiter geht. Über 2 weitere mit Ampeln geregelte Kreuzungen geht es weiter geradeaus bis zum Ortsausgang Sondershausen. Linker Hand der Straße sieht man einen Informationspunkt mit großer Karte und Bank zum Ausruhen. Dorthin wechseln wir jetzt über die Straße und fahren jetzt auf dem Cannabichweg (Grünes Quadrat auf weißem Untergrund) weiter Richtung Bad Frankenhausen. Ich habe es zwar gemacht, aber mit einem einfachen Tourenfahrrad sollte man die Strecke ab jetzt nicht durchfahren.

Durch das große Roßtal geht es jetzt wieder bergab, bis man auf eine Schranke stößt. An dieser Stelle fahren wir nach rechts auf die Verbindungsstraße Bad Frankenhausen - Sondershausen auf und biegen nach ca. 300 m nach links Richtung Hachelbich ab. Jetzt geht es Richtung Hachelbich weiter. Gleich vor dem Bahnübergang muss man aufpassen, denn dort geht es nach links auf einem Feldweg zum ehemaligen Schacht III (Müser-Schacht) bei Hachelbich.





Schacht-III 1992 Hachelbich   Der Schacht III (links Foto von Hans-Jürgen Schmidt vor dem Abriss) wurde 1992 endgültig demontiert und verschlossen. Wer zurzeit kommt, hat noch Pech, denn die Schautafeln sind noch nicht fertig.
Müser-Schacht Bild 1   Schacht   Müser-Schacht Bild 2
Bilder, wie es jetzt am Müser-Schacht aussieht.

Nach der Besichtigung geht es weiter bis zum Ort Hachelbich. Bevor es in den Ort reingeht biegt man nach rechts in die Feldstraße ein und biegt ca. 50 m weiter nach rechts in den ausgeschilderten Radwanderweg Richtung Berka ein. Von jetzt geht es immer geradeaus durch den ganzen Ort und weiter Richtung Sondershausen. Wenn die letzten Häuser passiert sind, sehen Sie rechts schon von weitem den alten Kalischuppen. Vor dem alten Wasserturm geht es rechts in eine Straße rein. Ca. 100 m weiter sehen Sie dann links die große Wiese mit dem Schachtdeckel.

Schacht IV Berka   Der Schacht IV (links Foto von Hans-Jürgen Schmidt vor dem Abriss) wurde endgültig demontiert und verschlossen. Wer zurzeit kommt, hat noch Pech, denn die Schautafeln sind noch nicht fertig.
Schachtdeckel Schacht IV   Deckel   Müser-Schacht Bild 2
Bilder, wie es jetzt am Raude-Schacht aussieht.

Nach der Besichtigung geht es zurück zur Hauptstraße. Von dort geht es jetzt immer weiter nach Sondershausen. Benutzen Sie aber jetzt den links der Straße liegenden Radweg. Wenn Sie sich jetzt immer nach den Wegweisern Richtung Erfurt richten, kommen Sie wieder zurück zum Ausgangspunkt Hauptbahnhof. Problematisch ist das letzte Stück Weg durch die Innenstadt, weil es dort leider keine Radwege mehr gibt.

Ich hoffe, ich konnte Sie zu einer interessanten Tour anregen, auch wenn es in einigen Teilstücken durch den Straßenverkehr etwas problematisch ist. Für Kinder ist die Tour wegen der Straßenabschnitte nicht unbedingt geeignet.

Hinweis: Wegbeschreibung ohne Bilder können Sie hier als PDF runterladen: Zum PDF



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