Notwendige Versicherungen bei einer Auslandsreise (USA)- Krankenversicherung, Unfallversicherung

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Der notwendige Versicherungsschutz bei Reisen in die USA richtet sich natürlich nach der Art der Reise, ob nun individuell oder als gebuchte Rund- oder Pauschalreise. Welche Versicherungen spreche ich an:

Extratipp: Haben Sie vor, sich am Steuer abzuwechseln, müssen Sie im Mietvertrag unbedingt alle Fahrer eintragen lassen. Das hat versicherungsrechtliche Bedeutung.

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Auslandskranken-Versicherung ist unverzichtbar!
Unfallversicherung
Auslands - KfZ - Versicherung
Reisekostenrücktrittsversicherung

Hier etwas zu den Versicherungen im Einzelnen und auf was Sie achten sollten:

  • Auslandskranken-Versicherung

    Auf Grund der Teils enormen Arzt- und vor allem Krankenhauskosten in den USA (bis 1.000 Dollar pro Tag) ist diese Versicherung unverzichtbar, wenn man im Urlaub nicht ein finanzielles Desaster erleben will!! Und wie schnell ist ein Unfall passiert, und sei es nur ein einfacher Stolperer, der im Gipsbein endet. Denn die normale Krankenversicherung (meist egal ob gesetzlich oder privat) zahlt bei Erkrankung im Ausland (insbesondere in den USA) kaum, oder nur in kleinen Beträgen. Worauf sollte man bei dieser Versicherung achten, da ja viele Versicherungen so eine Police anbieten:

    • Versicherungsdauer, denn nicht alle Versicherungen haben die gleiche Laufzeit. Bei manchen sind es 6 Wochen (42 Tage z.B. DKV) und bei manchen 45 Tage (ADAC). Auch die Gültigkeit (meist 1 Jahr) muss beachtet werden. Für längere Aufenthalte (trifft meist in Verbindung mit Beschäftigung zu, sollte man mit seiner Krankenkasse reden, wie da überhaupt die Bedingungen sind.

    • Welche Behandlungskosten werden übernommen. Wobei es hier die wenigsten Unterschiede gibt. In jedem Fall sollten hier die verordneten Medikamente, Behandlungen eines Notarztes und der Transport zu einem Krankenhaus dabei sein (Wie bei ADAC).

    • Bezahlung der Behandlungs- und Krankenhauskosten. Hier ist es meist so, dass man diese Kosten erst mal selbst tragen muss, und später vom Versicherer (Wie beim ADAC) zurückbekommt. Gerade bei solchen unvorhersehbaren Ereignissen ist das Vorhandensein einer Kreditkarte wichtig. Denn wer schleppt schon tausende Dollars mit sich rum!

    • Erreichbarkeit des Versicherers ist ein wichtiges Kriterium. Vorbild sollte hier der ADAC sein, der an jedem Tag für 24 h Tel 00 49 - 89 - 22 22 22 ( oder die USA Notrufstation in Orlando des ADAC 1-888-222-13 73 -Ist glaube ich sogar kostenfrei.) erreichbar ist, insbesondere, wenn es um die Kostenübernahme geht. Deshalb sollte man die Telefonnummer immer griffbereit haben.

    • Bei Krankenhauskosten werden in den USA häufig Garantien gefordert. Der ADAC gibt dabei eine erste Zahlungsgarantie gegenüber dem Krankenhaus von 13.000 Euro.

    • Für Nahestehende Begleitpersonen sollten die Übernachtungskosten (Rooming In) übernommen werden, wenn Kinder bis 12 Jahre im Krankenhaus behandelt werden müssen.

    • Krankenrücktransport in voller Höhe muss in jedem Fall im Versicherungsschutz enthalten sein, wie beim ADAC. Wie wichtig das ist, zeigt folgender Fall:
      Bad Homburg/Frankfurt/Main (dpa/gms) - Fluggesellschaften dürfen Passagieren mit einem Gipsbein wegen der erhöhten Thrombose-Gefahr die Mitnahme verweigern. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Bad Homburg (Az.: 2 C 331/02 [19]) hervor, auf das die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Frankfurt in ihrer Fachzeitschrift »Reise Recht aktuell« hinweist. Im verhandelten Fall hatte die Airline einer Frau den Rücktransport nach Deutschland verweigert, die sich im Ägypten-Urlaub das obere Sprunggelenk am linken Bein gebrochen hatte. Die Fluggesellschaft lehnte daraufhin eine Mitnahme der Frau mit Gipsbein ab - zu Recht, wie das Gericht entschied. Während des fünfstündigen Fluges wäre die Frau aus Sicht der Airline nicht in der Lage gewesen, sich zu bewegen. »Damit bestand (...) ein ernsthaftes Risiko einer Thrombose-Erkrankung während des Fluges«, befanden die Richter.
      Hier kommen Sie nur mit einer guten Versicherung schnell wieder nach Hause!

    • Personen-Bergung durch Rettungskräfte sollte ebenfalls im Versicherungsschutz enthalten sein, wie beim ADAC (bis zu einer Höhe von 2.600 Euro je Person.
    • Schmerzdienst bei Zahnerkrankungen und Reparatur von Zahnprothesen sollten im Versicherungsschutz enthalten sein, wie beim ADAC.

    • Telefonkostenwerden von manchen Versicherern auch übernommen (Beim ADAC bis 52 Euro).

    Extra-Tipp: Wer bereits ADAC-Mitglied ist, für den lohnt sich die ADAC Auslandskrankenversicherung in jedem Fall. Denn wichtig neben dem Preis sind die abgedeckten Inhalte.

  • Wenn die Krankheit zugeschlagen hatte

    Damit man nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt gibt es doch einiges zu beachten. hier ein paar Hinweise:

    • Sofort nach der Rückkehr Kosten geltend machen. Dabei immer Versicherungsscheinnummer, Zahlungsnachweis der Versicherungsprämie und die Bankverbindung angeben.

    • Kosten durch Rechnungen nachweisen und dabei immer die Zahlungsbestätigungen vorlegen. Wichtig dabei, Originale nicht weggeben, nur Kopien. Am Sichersten kann man die Einhaltung der Fristen beweisen, wenn man alles per Einschreiben mit Rückschein verschickt hat.

    • Bei Ausstellung der Rechnungen in den USA beachten Sie, dass folgendes immer vollständig vermerkt ist:
      • Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten.

      • Genaue Krankheitsbezeichnung (Diagnose)

      • Behandlungsort, Behandlungstag und Dauer der Behandlung bestätigen lassen.
      • Einzelleistungen des Arztes bzw. des Krankenhauses müssen genau vermerkt sein.
    • Bei Medikamenten muss die Verordnung des Arztes als Kopie vorliegen.

    • Während oben genannte Hinweis bei allen Auslandsreisen gelten, muss man in den USA auf folgendes achten:
      Bitte verlangen Sie zur Abrechnung von Ihrem behandelnden Arzt/ Krankenhaus folgende Originalformulare: Form-HCFA oder Form-UB.

    Unfallversicherung

    Wer bereits eine weltweit gültige Unfallversicherung hat, für den sind sicher die nächsten Zeilen nicht so interessant. Wer aber keine Unfallversicherung hat, sollte darüber nachdenken. Vor allem, wenn man eine Individualreise plant. Gerade wenn man in Gegenden kommt, die doch noch einer Wildnis sehr nahe kommen (Bergregionen in Kalifornien, Nevada und Arizona). Dort sind nun mal die Verletzungsgefahren weit aus höher als normal. Wenn man dann nach Unfällen bleibende Körperschäden behält, kann so eine Unfallversicherung sehr hilfreich sein. Gerade wer bis zur Westküste reist, hat in den ersten Tagen eine erhöhte Unfallgefahr wegen der zu verkraftenden Zeitumstellung. Deshalb müssen Mieter von Wohnwagen meist erst eine Übernachtung an der Westküste nachweisen, ehe man ein Fahrzeug erhält.
    Sprechen Sie mit ihrer Versicherung, ob sie auch Kurzzeitpolicen anbietet. Beim ADAC gibt es wohl eine Kombination mit einer Auslandskrankenversicherung.

  • KfZ - Auslandsversicherungen

    Bei der Anmietung eines Autos oder Wohnwagens gibt es prinzipiell 2 Möglichkeiten:

    • Anmietung bereis in Deutschland
      Ist aus mehreren Gründen zu bevorzugen:

      • Man weiß von vorn herein, was für Kosten auf einen zukommen
      • Man kann alle Vertragstexte in deutsch lesen, und so besser alle Nebenbedingungen besser Berücksichtigen. Gerade der Ausschluß bestimmter Fahrtrouten kann einen die Routenplanung schnell durcheinander bringen.

      • Was noch wichtiger ist, man kann genauer festlegen, wie KfZ - Haftpflicht und -Kaskoversicherung zu gestalten sind.
      • Die KfZ - Haftpflicht sollte mindestens 2 Mil. Euro beinhalten. Bei der KfZ - Kasko sollte man keine Selbstbeteiligung vereinbaren.

    • Anmietung vor Ort in Amerika
      Bietet zwar einige Vorteile, aber auch gravierende Nachteile:

      • Diese Version sollte wirklich nur machen, wenn er schon sehr gute Englisch Kenntnisse hat, möglichst vertragssicher.

      • Achten Sie bei diesen Mietverträgen besonders auf die Versicherungsklauseln. In diesen Verträgen ist die KfZ-Haftpflicht meist nur mit 20.000 Dollar vorhanden. Lachhafte Summe in Amerika, wo doch jeder weiß, was dort manchmal an Entschädigungen zu zahlen ist. In manchen Verträgen fehlt gar die KfZ - Kasko. Auch das kann teuer werden.

      • Vorteil ist zweifellos die Flexibilität, die man bei Anmietung vor Ort hat.

      • Und vergessen Sie nicht das Herunterhandeln des Preises. Wenn die Vermieter in Ihnen einen ausländischen Touristen merken, versucht man gern Selbigen über den Tisch zu ziehen. Nur nicht bei der Versicherung sparen, das ist gefährlich.

Extra-Tipp für Mieter von Wohnwagen und Autos
Wer solche ein Fahrzeug anmietet sollte im Kleingedruckten darauf achten, ob das Fahrzeug für bestimmte Straßen und Gegenden gesperrt ist. Ansonsten geht der Versicherungsschutz verloren! Sehr häufig stehen z.B. Schotterstraßen und ähnliches drauf, wie sie im Death Valley und in einigen Gebirgsregionen stehen.

Oder Sie machen einen Online Versicherungsvergleich. Krankenversicherungen, Au-pai-Versicherungen, Sprachschüler/Studentenversicherungen und Versicherungen für ausländische Gäste. Hier dazu einen Tipp: Zu den Versicherungstipps
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  • Reisekostenrücktrittsversicherung

    Ist nur sinnvoll bei einer Pauschalreise. Hier würde ich die Elvia empfehlen.

    Hinweis: Beachten Sie bitte, dass bei bestimmten Krankheiten die Versicherungen nicht zahlen werden. Wer zum Beispiel unter Rheuma leidet, und wegen eines wiederholten akuten Schubes die Reise nicht antreten kann, wird mit Sicherheit keine Kostenerstattung erhalten, da dieses Ereignis für die Versicherung vorhersehbar war.



  • Reisegepäckversicherung

    Reisegepäckversicherung ist so sinnlos wie ein Kropf. Kann sich jeder bei den Verbraucherschützern erkundigen. Wenn Gepäck verschwindet, wirft die Versicherung zu 99% fahrlässigen Umgang vor und zahlt nicht. Und gewinnt damit vor allen Gerichten.
    Kommt der Koffer während des Fluges weg, zahlt die Fluglinie Schadensersatz.
    Und wenn Sie eine gute Hausratversicherung haben, zahlt diese, wenn Ihnen etwas aus dem verschlossenen Hotelzimmer gestohlen wird.



  • Reise-Unfallversicherung

    Ist auch nicht sinnvoll, wenn Sie eine weltweit gültige Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen.

  • Versicherungspakete

    Versicherungspakete (Sorglospakete) sind meist überteuert, weil u.a. auch die Gepäckversicherung dabei ist, die nun wirklich nicht gebraucht wird, und die Sache unnötig verteuert.



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